Meghan Markle

In der Erfolgsserie “Suits” mischt “Rachel” die noble Anwaltswelt ordentlich auf – mit Charme, Intelligenz und ihrem eigenen Kopf. Attribute, die wohl auch auf Schauspielerin Meghan Markle selbst zutreffen, die die Nachwuchsanwältin spielt. Und die seit Herbst 2016 als neue Flamme des Briten-Prinzen Harry Furore macht.

Von Buenos Aires nach Hollywood …

Ohne diese Eigenschaften – Charme, Intelligenz, Durchsetzungsvermögen – hätte es Meghan wohl nie so weit gebracht. Aber ganz von vorne: Zwar lernte sie schon als Kind Filmsets aus nächster Nähe kennen, aber nur, weil ihr Vater als Lichtregisseur arbeitete. Ihre Mutter Doria Ragland hingegen, an der Meghan sehr hängt, ist Yogalehrerin und Therapeutin. Meg selber studierte zunächst Internationale Beziehungen/ Kommunikation an der “Northwestern University” und entschied sich nach ihrem Abschluss für einen Job in der US-Botschaft in Buenos Aires.

Dass Markle schließlich zum Schauspiel kam, war also nur ein glücklicher Zufall. Als sie zurück auf Heimatbesuch in Los Angeles war, wurde ein Regisseur bei einer Party auf sie aufmerksam. Er verschaffte Meghan ihren ersten TV-Auftritt in der Serie “General Hospital”. Das Fernsehen stellte sich als ihr Parademedium heraus, so viele Auftritte in verschiedenen Serien hatte sie über die Jahre. Allerdings handelte es sich meistens nur um Gastauftritte und kleine Nebenrollen. PersonAssociatedContentEmbedded

… und weiter nach Toronto

Doch manchmal lohnt sich das Warten: Nach fast zehn Jahren als Schauspielerin konnte Markle 2011 mit der in Toronto gedrehten Serie “Suits” endlich ihren Durchbruch feiern. Die Juristen-Story begeisterte sowohl Fans als auch Kritiker und sicherte Meghan endlich den großen Erfolg. Als Anwaltsgehilfin “Rachel” musste sie zusammen mit ihrem neuen Kollegen “Mike” (Patrick J. Adams) den ein oder anderen kniffligen Fall lösen. Klar, dass sich die beiden in der Serie dabei irgendwann ein bisschen näher kommen, und näher – und letztlich sogar heiraten. Pauken, trompeten, der Vorhang fällt – perfekter Schluss. Und warum das, im Jahr 2017? Der Style von Meghan Markle Fashion-Looks (1561104)

Privat sorgte die Liebe zu Prinz Harry für Aufruhr

Dafür nochmal kurz zurückgeblickt: Während Markles Liebesleben bei “Suits” geklärt ist, musste die Schauspielerin privat mit der Partnersuche wieder von vorne anfangen. Zwar heiratete sie 2011 den Talent-Manager Trevor Engelson, mit dem sie schon seit 2004 kurzzeitig liiert war. Doch nur zwei Jahre später ließ sich das Paar scheiden. Seitdem gibt es immer wieder Gerüchte, mit wem Meghan wohl gerade angebandelt haben könnte. Meghan lächelte und schwieg. 

Dass sie im Jahr 2016 in Toronto dann aber auf den britischen Thronfolge-Fünften Prinz Harry treffen und diesen für sich begeistern würde, das hätten auch die hartnäckigsten Paparazzi nicht für möglich gehalten. Harry warb in der kanadischen Metropole für seine “Invictus Games”, Meghan drehte “Suits” – und beide verliebten sich ineinander. Das konnten sie sogar ein paar kurze Monate geheim halten. Doch dann fielen ihre Bilder von zwei London-Aufenthalten, einige kryptische Instagram-Posts und ein geplanter Kanada-Trip des Prinzen auf und die Bombe platzte. BS Prinz Harry + Meghan Markle

Nach zwei Wochen wildester Medien-Spekulationen und Titelseiten britischer Klatschblätter sah man sich via Twitter-Account der Pressestelle im Kensington-Palast genötigt, gegen die Paparazzi-Verfolgung und offenbar wüste rassistische Beschimpfungen von Markle mit einem offiziellen Statement Prinz Harrys vorzugehen: Darin wird Meghan als “girlfriend” bezeichnet. Ein bisher beispielloses Vorgehen des Hofes. Und im September 2017 zeigten sich Meghan und Harry dann erstmals öffentlich Hand in Hand, als er in Toronto seine “Invictus Games” besuchte. Anfang November verlobte sich das Paar, am 27. November 2017 wurde das dann auch öffentlich bekanntgegeben: Am 19. Mai 2018 wird Meghan Markle also wieder eine Braut, sie heiratet in der Kapelle von Schloss Windsor und feiert in Frogmore House – und ist dann auch ein Mitglied des britischen Königshauses.

Was bringt die Zukunft für Meghan Markle?

Es bleibt abzuwarten, wie sie ihren oft zitierten Grundsatz “I’ve never wanted to be a lady who lunches – I’ve always wanted to be a woman who works” (“Ich wollte nie eine Lady, die diniert, sondern eine Frau, die arbeitet, sein”) als Prinzenfreundin in die Tat umsetzen wird. Vielleicht kann sie so sogar mit noch mehr Medienmacht für ihre Herzensthemen werben – einige andere Neuankömmlinge in royalen Familien haben das ja schon vorgemacht.