Queen Elizabeth II. – Reportage enthüllt: Britische Königin entkam nur knapp einen Mordanschlag

Erst jetzt wird bekannt, wie knapp Queen Elizabeth II. Anfang der 1980er einem Anschlag entgangen ist: 1981 schoss der psychisch kranke 17-jährige Christopher John Lewis in Neuseeland mit einem Gewehr auf die britische Königin und verfehlte sie nur knapp.

Das geht nun aus einer Reportage auf der neuseeländischen Website „Stuff“ hervor. Weitere internationale Medien berichten über den Fall.

Die Queen war demnach gerade aus einem Wagen gestiegen, um die Menschenmenge zu begrüßen, als der Schuss abgefeuert wurde. Dem Reporter Hamish McNeilly zufolge war Lewis besessen davon, die Königsfamilie auszulöschen. Zwei Jahre nach seinem geplanten Anschlag auf die Queen soll er versucht haben, aus einer psychiatrischen Anstalt auszubrechen, um einen weiteren auf deren Sohn Prinz Charles zu verüben.

Die Behörden vertuschten den Fall

Der Anschlag wird erst jetzt bekannt, da die neuseeländischen Behörden den Vorfall vertuscht haben sollen, wie „Stuff“ weiter berichtet. Dem Kriminalbeamten Tom Lewis zufolge habe der damalige Premierminister Robert Muldoon befürchtet, dass kein Royal das Land je wieder besuchen würde, wenn bekannt wäre, dass die Queen beinahe erschossen worden wäre.

Der Schuss sei trotz des Geräuschpegels der rund 3.500 jubelnden Leute zwar zu hören gewesen, doch habe man der britischen Presse zunächst erzählt, dass es sich um ein umfallendes Schild gehandelt habe, wie Tom Lewis sagte. Später habe man behauptet, dass jemand in der Menschenmenge einen Böller gezündet hätte.

1995 wurde Christopher John Lewis während eines Queen-Aufenthalts sogar ins Ausland geschickt, um einen weiteren Anschlag zu verhindern. Zwei Jahre später hat er sich im Gefängnis das Leben genommen, wo er auf seinen Prozess wegen Mordes an einer jungen Mutter und der Entführung ihres Kindes gewartet hatte.

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