Dietrich Grönemeyer: Das hält er von Globuli

Von Yoga, Akupunktur, Ayurveda bis Schamanismus oder Kräuterkunde: Seit Jahrzehnten widmet sich Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer (65) der Frage, wie alternative Heilmethoden die Schulmedizin bereichern können. Der bekannte Arzt ist um die Welt gereist, um mit Heilern und Schamanen zu sprechen. In seinem neuen Buch “Weltmedizin: Auf dem Weg zu einer ganzheitlichen Heilkunst” (S. Fischer) will er die Leser daran teilhaben lassen und geht darin Fragen nach wie: “Werden Menschen durch Handauflegen gesund?” Im Interview mit spot on news verrät er, wie für ihn der Arzt der Zukunft aussieht.

Wie weit ist das deutsche Gesundheitssystem noch von dem entfernt, was Sie sich erhoffen?

Dietrich Grönemeyer: Ziemlich weit. Dabei steht außer Frage, dass unser Gesundheitswesen, rein fachärztlich betrachtet, höchsten Ansprüchen genügt. Es gibt bestens ausgerüstete Kliniken und Praxen, die Technik ist meist auf dem neusten Stand. Herzspezialisten, Augenärzte, Radiologen, Internisten, Operateure, Psychologen und Psychiater – alle Fachdisziplinen sind hoch qualifiziert. Aber allzu oft auch ausschließlich auf ihre jeweilige Disziplin konzentriert. Wer in einem Bereich exzellent sein will, kann nicht alles überblicken. Was uns fehlt, ist ein stärkeres Bewusstsein für die Notwendigkeit des Zusammenwirkens, auch über die Grenzen der Schulmedizin hinaus. Das schulden wir unseren Patienten. In ihrem Interesse müssen wir uns zusammenraufen, Schulmediziner, Psychologen und naturheilkundliche Heiler.

Woran liegt es, dass sich Ihre Kollegen gerade damit schwer tun. Viele, schreiben Sie, würden Sie kritisch beäugen, weil Sie sowohl auf die High-Tech-Medizin als auch auf die Kraft der Naturheilkunde und das überlieferte Heilwissen alter Kulturen setzen. Wie erklären Sie sich dieses Misstrauen?

Grönemeyer: Zum einen fehlt es tatsächlich nicht an Rosstäuschern und Schwindlern, die im Bereich der Alternativ-Medizin ihr Unwesen treiben und Kranke mit esoterischem Humbug davon abhalten, sich in fachärztliche Behandlung zu begeben, auf der anderen Seite wird zu viel operiert und zu wenig die Psyche berücksichtigt. Doch das ist es nicht allein, nicht einmal in erster Linie. Als Schulmediziner haben wir uns in den letzten 100 bis 150 Jahren ganz auf die Seite der Naturwissenschaft geschlagen. Die Erfolge, der Sieg über die Epidemien, die Fortschritte der Radiologie, die grandiosen Möglichkeiten der Transplantationschirurgie und anderes mehr, gaben uns Recht. Sie haben die Schulmedizin in dem Glauben bestärkt, alles irgendwie nach den Gesetzen der Naturwissenschaft richten zu können. Was sich nicht rational erklären ließ, galt als Unsinn.

Von diesem Denken wieder abzurücken, braucht Zeit. Nur, was spricht dagegen, auf den Erfahrungsschatz der Naturheilkunde und anderen traditionellen Heilweisen zurückzugreifen und alternative Verfahren anzuwenden, wenn sie helfen? Das wir uns die Wirkungsweise mitunter nicht zu erklären vermögen, die Heiler selbst das nur selten können, ist kein Grund, das erwiesenermaßen Hilfreiche zu verdammen.

Sie beschreiben viele Arten von Heilkunst. Sie sind in alle Ecken der Welt gereist, um diese zu studieren. Von Hawaii, bis Sri Lanka über Indien. Welches Erlebnis hat Sie dabei am stärksten berührt?

Grönemeyer: Ja, ich bin viel unterwegs gewesen, aber längst noch nicht in allen Ecken der Welt. Wer könnte das von sich behaupten? Doch wo immer ich war, habe ich Überraschendes erlebt, Erfahrungen gemacht, die beeindruckten. Deshalb fällt es mir schwer, etwas zu nennen, das mich besonders berührte. War es die Begegnung mit einem Schamanen auf Hawaii, waren es meine Gespräche mit dem Dalai Lama? Ich kann es nicht sagen. Es war wohl alles zusammen, das Erlebnis einer Weltmedizin, die bei aller Vielgestaltigkeit doch auch sehr viele Ähnlichkeiten aufweist. Das gilt vor allem für das humanistische Grundverständnis, für die Überzeugung, dass dem Menschen nur zu helfen ist, wenn man ihn ganzheitlich betrachtet, als das Zusammenwirken von Körper, Seele und Geist. Auf dieser Grundlage haben die alten Ägypter, die Griechen und die Römer ebenso behandelt wie die Chinesen, die Inder und Tibeter oder die Medizinmänner der Indianer – und nicht zu vergessen die Hausärzte alter Schule.

In vielen traditionellen Heilkünsten spielen Bewegung und Meditation eine große Rolle. Ist es eine Folge davon, dass in der westlichen Welt dieser ganzheitliche Ansatz wenig verfolgt wird, dass Rückenleiden oder Depressionen so stark zunehmen?

Grönemeyer: Der Rücken ist ein Teil unseres Körpers, der besonders sensibel auf psychische Belastungen reagiert, ebenso wie auf muskuläre Verspannungen. Zu wenig Bewegung schadet immer mehr als zu viel. Den Mangel an körperlicher Anstrengung, wie sie sich in früheren Epochen alltäglich ergab, müssen wir heute sportlich ausgleichen. Zugleich leben wir aber auch sehr viel hektischer als unsere Vorfahren, weshalb wir oftmals besonderer Therapien bedürfen, um wieder zur Ruhe zu kommen und seelische Verspannungen zu lösen, die wir eben nicht zuletzt im Rücken zu spüren bekommen. Psychopharmaka mögen da von Fall zu Fall helfen. Der Königsweg zu einem ausgeglichenen Leben sind sie nicht. Da waren die Inder oder die Mönche in den christlichen Klöstern des Mittelalters mit ihren Meditationsübungen schon weiter. Abermals etwas, das verdeutlichen mag, wie wir alle von einer Synthese der Weltmedizin profitieren würden.

Sie erklären auch, wie vielfältig Pflanzen bei Erkrankungen helfen. Was halten Sie davon, dass Globuli offenbar immer beliebter werden?

Grönemeyer: Ich bin da vorsichtig, obwohl ich das Prinzip der Homöopathie, Gleiches mit Gleichem zu behandeln, sehr interessant finde. Schon in den alten Kulturen wurde nach diesem Prinzip behandelt, brennender Muskelschmerz z.B. mit heißem Wasser oder Chili- oder Pfeffersalben. Ich bin Fan davon und nutze dieses Prinzip routinemäßig bei der Behandlung von Rückenschmerzen. Heiße Duschen, wärmende Wannenbäder, Wickel-, Pflaster- oder Salbenanwendungen. Ob Globuli wie Placebos wirken oder eine spezifische medizinische Wirkung haben, ist bis heute noch nicht wissenschaftlich bewiesen. Sie helfen nicht selten dem, der daran glaubt. Aber das immerhin. Problematisch wird es, wenn sie bei ernsten Erkrankungen anstatt ärztlich verordneter Medikamente eingenommen werden. Wer dazu rät, handelt unverantwortlich.

Psychische und körperliche Leiden werden bei uns meist getrennt voneinander behandelt. In Deutschland sprechen Patienten zudem im Schnitt nur wenige Minuten bei einem Arzttermin mit ihrem Arzt. Was sind die Folgen?

Grönemeyer: Schlimmstenfalls Fehldiagnosen. Bleiben wir bei dem Beispiel des Rückens. Wie ich schon sagte, kann er schmerzen, ohne dass eine körperliche Ursache vorliegt, etwa ein Bandscheibenvorfall oder ein eingeklemmter Nerv. Sorgen, Stress, Ängste können ebenso Auslöser gewesen sein. Wie aber soll der Arzt das herausfinden, wenn die Zeit der Konsultation nicht ausreicht, ausführlicher mit dem Patienten zu sprechen, sich auf ihn einzulassen? Wenn der Patient nicht mehr dazu kommt, seine Situation zu erklären? Verursacht werden diese Zustände aber nicht primär durch die Ärzte, sondern durch ein Gesundheitssystem, das generell zu wenig Wert auf die sprechende Medizin legt, weil es eben nicht mehr davon ausgeht, dass sich das Wohlbefinden des Menschen aus dem Zusammenwirken von Körper, Geist und sozialem Miteinander ergibt. Der Mensch ist auch ein spirituelles Wesen. Stattdessen wird er als eine Verknüpfung von Organen betrachtet, die es zu reparieren gilt. Der humane Ansatz der Humanmedizin bleibt auf der Strecke. Auf dem weiten Feld der Weltmedizin war das über die Jahrtausende hin undenkbar.

Patienten überlassen sich meist völlig dem Mediziner. Was müsste sich auf Patientenseite ändern?

Grönemeyer: Die Patienten tun das, weil sie sich selbst sozusagen auch als Maschine begreifen. So haben wir das gelernt. Wir übergeben unseren Körper dem Arzt, damit er ihn instand setzt. Für unsere Gesundheit fühlen wir uns persönlich nicht mehr verantwortlich. Fachleute sollen das in die Hand nehmen und die Gesellschaft die Kosten tragen. Das ist die Kehrseite eines Gesundheitssystems, das rundum für unsere ärztliche Versorgung aufkommt. Indem wir die Selbstverantwortung abwälzen, laufen wir aber Gefahr, das System zu überfordern, materiell und personell. Deshalb fordere ich ja seit langem die Einführung des Gesundheitsunterrichtes als Fach in den Schulen. Als Patienten müssen wir wieder lernen, für uns einzustehen. Das hat schon Paracelsus gewusst, als er sagte, wir selbst seien unsere Therapeuten, die Ärzte könnten uns nur helfen.

Wie sieht für Sie der Arzt der Zukunft aus?

Grönemeyer: Auf jeden Fall sollte er offen sein für alles, was heilt, egal, auf welche Kulturen und Epochen die Behandlungsmethoden zurückgehen mögen. Er muss ein undogmatischer Netzwerker sein, der mit anderen Therapeuten und Fachdisziplinen solidarisch zusammenarbeitet. Und vor allem muss er versuchen, die Menschen zu verstehen und ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren. “So wenig wie möglich, so viel wie gerade nötig” sollte die medizinische Devise sein. Er sollte nicht im Dienst irgendeiner Schule stehen, sondern sich auf jeden Fall individuell und persönlich einlassen. Dazu verpflichtet uns der Hippokratische Eid. Worum es mir letztlich geht: die Sprachlosigkeit zwischen den verschiedenen Ebenen zu überwinden. Gemeinsames Handeln ist überfällig. Mein Wunsch seit langer Zeit ist: eine Kultur- und Fächer-übergreifende humane Weltmedizin.

Thomas Markle: Er vergleicht die Königsfamilie mit Scientology

Thomas Markle, 74, macht wieder von sich reden und lässt die Familie von Prinz Harry, 33, in keinem guten Licht dastehen. Seine Tochter, Herzogin Meghan, 37, sieht er nur ungern im Kensington Palast, gegen den er schwere Vorwürfe erhebt. 

Thomas Markle bangt um Herzogin Meghan 

In seinem jüngsten Interview mit “The Sun” trifft der 74-Jährige heftige Anschuldigungen und vergleicht den britischen Kensington Palast mit der umstrittenen religiösen Bewegung Scientology. Dabei wisse er genau, wie es bei ihnen Zuhause vorgehe: “Sie schließen die Türe, ziehen das Rollo herunter und stecken sich die Finger in die Ohren, damit sie nichts hören müssen.” Außerdem fantasiere er darüber, dass die britischen Royals sicherlich auch einen geheimen Handschlag haben. Dass seine kleine Meghan nun unter ihnen ist, bereite ihm ein ungutes Gefühl. Er betont immer wieder, wie sehr er unter dem fehlenden Kontakt zu seiner Tochter leiden würde. “Sie sind kultartig, weil sie so verschwiegen sind,” erklärt er seine Beobachtung.

Tom Cruise ist Teil von Scientology 

Die religiöse Bewegung ist auf die Lehren und Praktiken des amerikanischen Schriftstellers L. Ron Hubbard zurückzuführen. Das kommunizierte Weltbild, in dem es keine Demokratie geben soll, ist höchstumstritten. In Deutschland wurde Scientology mehrfach als verfassungsfeindlich eingestuft. Und trotz des fragwürdigen Rufes hat sie prominente Mitglieder wie etwa die Schauspieler Tom Cruise, 56, oder Elisabeth Moss, 36. 
Sicherlich wird sich Meghan an viele neue Regeln gewöhnen müssen, allerdings ist der Vergleich mit Scientology wohl doch etwas übertrieben. Meghan, Kate & Co. – Das sind die größten royalen Regelbrecher

GNTM-Julianna im Interview : Dieses Workout steckt hinter ihrer Traumfigur

“Germany’s next Topmodel” hat das Leben von Julianna Townsend, 20, gewaltig auf den Kopf gestellt. Im Model-Business ist der Körper einer Frau ihr Kapital und muss auch dementsprechend behandelt werden. Aber wie viel Zeit bleibt zwischen Castings, Fotoshooting und Laufsteg wirklich, um sich den Model-Body zu bewahren? 

GALA: Seit Ihrer Teilnahme bei “Germany’s next Topmodel ist sicherlich auch Ihr Terminkalender voller. Wie bleiben Sie trotz Terminstress fit?
Julianna: “Mal habe ich viel Zeit und manchmal habe ich kaum ein paar Minuten. Hauptsächlich habe ich mich schon vor der Show mit dem EMS-Training fitgehalten. Das nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und ist super intensiv!”

GALA: Worum geht es dabei?
Julianna: “Bei den Übungseinheiten trägt man einen Anzug, der elektrische Impulse an deinen Körper abgibt. Dann macht man die ganz normalen Übungen, die man auch im Fitnessstudio macht. Mit zwei Mal zwanzig Minuten in der Woche, fühle ich mich voll fit.”

GALA: Aber fühlt man sich nach so kurzer Zeit wirklich ausgepowert?
Julianna: “Es kommt natürlich auf den Trainer an und welche Übungen er mit dir macht: Es gibt softere Programme für Anfänger, aber auch die Hardcore-Einheiten, nach denen man echt platt ist. Das Training wird außerdem härter, wenn der Stromfluss erhöht wird und der Körper mehr Impulse bekommt. Jede Muskelgruppe kann über Regler eine eigene Stärke zugeteilt werden, so dass es echt intensiv werden kann. Darüberhinaus ist für mich der Zeitaspekt das auschlaggebende Argument.”  ig-julianna-ems

GALA: Welche Körperzone hat bei Ihnen oberste Prio, wenn der Kalender mal keinen Besuch im EMS-Studio zulässt und wie trainieren Sie diese dann?
Julianna: “Die Körpermitte! Wenn gar keine Zeit da ist, trainiere ich meinen Bauch mit ein paar simplen Übungen wie Situps und Crunches. Die sind schnell gemacht! Squads sind auch toll, weil man sich nicht auf den Boden legen muss und man theoretisch in jeder freien Minuten und Ecke mal in die Knie gehen könnte.”

GALA: Haben Sie auch absolute Hass-Übungen?
Julianna: “Jumping Squats sind echt hart! Oder wenn man nach einem Strecksprung direkt in die Plank wechseln soll: Das ist extrem anstrengend, trainiert dafür aber sowohl die Ausdauer, als auch die Tiefenmuskulatur.”

GALA: Was machen Sie, um aus einem Motivationsloch zu kommen?
Julianna: “Mir hilft es sehr, wenn ich entweder einen Trainer oder einen Sportpartner habe: Sei es meine Schwester oder am meisten auch meinen Freund, der mich zum EMS-Traning begleitet. Das ist auch schön, dann verbringen wir nochmal mehr Zeit zusammen und powern uns gemeinsam aus”.  Sport Transformation

Pietro Lombardi: “Ich brauche einfach ein normales Mädchen!”

Während seine Ex Sarah ihre neue Beziehung längst publik gemacht hat, scheint sich Pietro Lombardi erst mal auf seine Karriere konzentrieren zu wollen. Seit ein paar Tagen ist bekannt, dass er während der nächsten Staffel von “Deutschland sucht den Superstar” neben Dieter Bohlen in der Jury sitzen wird. Eine riesige Ehre für den 26-Jährigen, der vor sieben Jahren selbst durch die Castingshow bekannt wurde. 

Pietro Lombardi: Diese Frau würde ihn glücklich machen

Beruflich könnte es nicht runder laufen, privat ist es seit der Trennung von Sarah Lombardi eher ruhig um den Sänger geworden. Momentan urlaubt er mit Kumpels auf Mallorca und genießt die Zeit in einer Villa am Meer. Im Interview mit RTL verrät der Vater des dreijährigen Alessios, wie die Frau an seiner Seite sein sollte: “Süß, ehrlich, das würde mich schon glücklich machen.”  Pietro Lombardi Mallorca

Mit Handtaschen und High Heels kann er nichts anfangen

Er weiß jedoch auch, was er gar nicht will. “Ich kann mit so Ladys gar nichts anfangen, so ladylike also so schöne Handtasche hihi, und High Heels den ganzen Tag, das ist gar nichts für mich. Ich brauche einfach ein normales Mädchen!” Von denen gibt es viele und sicherlich einige, die für ein Date mit dem Superstar einiges tun würden. Doch irgendwie scheint es bisher nicht gefunkt zu haben. 

Gerüchte um eine eventuelle Beziehung zu Clea-Lacy, weil beide zur gleichen Zeit im spanischen Urlaubsparadies waren, dementierte das Management der 27-Jährigen gegenüber GALA. Welche Frau letztlich das Herz des Sängers erobert, und ob sie wirklich den von ihm geäußerten Wünschen entspricht, wird sich zeigen. Wo die Liebe hinfällt, weiß schließlich kein Mensch. Der Style von Sarah Lombardi Fashion-Looks (1552095)

Christin Stark: Matthias Reim ist “ein toller Mann”

Zwei Jahre nach ihrem letzten Album “Hier” kehrt Schlager-Sängerin Christin Stark (29) mit ihrem neuen Album “Rosenfeuer” zurück. Und auch dieses Album wurde von ihrem Lebensgefährten Matthias Reim (60) produziert. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news erklärt die 29-Jährige, wie sie und Reim Privates und Berufliches trennen und wie wichtig die Familie in ihrem Leben ist.

Sie werden gerne als die “Rihanna” des Schlagers bezeichnet. Können Sie mit diesem Vergleich etwas anfangen?

Christin Stark: Rihanna ist eine große Künstlerin mit sehr facettenreichen Songs. Ich persönlich bin großer Fan ihrer Stimme. Also sehe ich das als Kompliment.

Heutzutage werden ja alle Sängerinnen, die Schlager machen und dann vielleicht noch blond sind, sofort mit Helene Fischer verglichen. Finden Sie das gerecht?

Stark: Auch Helene Fischer ist eine große Entertainerin. Ich glaube, Schubladendenken ist normal, bis das Gegenteil bewiesen ist.

Mit Matthias Reim haben sie einen Mann an Ihrer Seite, mit dem Sie nicht nur musikalisch, sondern auch privat sehr gut harmonieren. Wie gut können Sie beide die beiden Dinge voneinander trennen?

Stark: Matthias ist ein toller Mann! Mit seiner Erfahrung und seinem Wissen, was die musikalische Umsetzung angeht, ist er als Singer und Songwriter für mich als Künstlerin ein guter Lehrer. Auch privat bin ich sehr glücklich.

Wie schaffen Sie es das Feuer – um mal bei diesem Bild zu bleiben – in Ihrer Beziehung aufrechtzuerhalten, wenn das Private und das Berufliche so nahe beieinander liegen?

Stark: Wir verstehen uns und haben gegenseitiges Verständnis für unseren beruflichen Bereich. Allerdings teilen wir auch gemeinsame Hobbys und haben dieselben Ideale. Wir funktionieren einfach. Doch das Allerwichtigste für mich ist: Wir reden stundenlang.

Mit “Vati” haben Sie auch einen sehr emotionalen Song auf dem Album. Es geht um ihren verstorbenen Vater. Wie schwer war es für Sie beim Schreiben, alle diese Emotionen noch mal zu durchleben?

Stark: Ich habe beim Schreiben dieses Songs nicht an mich gedacht. Ich wollte nur eins: “Hab dich lieb” sagen.

Übermannen Sie nicht manchmal Ihre Gefühle, wenn Sie den Song live singen?

Stark: Mir wird dieser Song immer mitten ins Herz gehen. Ein Leben lang. Denn er fehlt mir! Ich behalte auf ewig den Klang seines Lachens im Ohr. Das Gute bleibt und er bleibt für immer in meinem Herzen.

Wie wichtig ist Ihnen die Familie?

Stark: Familie bedeutet mir alles! Familie ist das zu Hause der Liebe! Ich habe eine tolle Familie und genieße jeden Moment, wenn ich Zeit mit ihnen verbringen kann.

Haben Sie schon eigene Pläne im Hinblick auf eine Familiengründung?

Stark: Ich lebe im Hier und Jetzt. Ich möchte nicht über die Zukunft spekulieren. Dann kriege ich die schöne Gegenwart nicht mit. Privat bin ich glücklich und beruflich werde ich ein Album namens “Rosenfeuer” herausbringen, auf das ich sehr stolz bin. Ich bin ein Genießer von kleinen, aber feinen glücklichen Momenten.

“Bachelorette”-Kandidat Maxim Sachraj im Interview: “Bachelorette”-Maxim : “Auch ich habe Angst verletzt zu werden”

Maxim Sachraj, 29, kämpft mit fünf anderen Männern um das Herz von “Bachelorette” Nadine Klein, 32. Der studierte Ingenieur sticht nicht nur mit seinem Job unter den Kandidaten hervor, sondern auch mit seinem attraktiven Äußeren. Maxim ist Model – eine Tatsache, die auch Nadine zögern lässt.”Er ist einfach Model durch und durch und weiß genau, wie er sich bewegen muss, wie er reden muss”, sagte die 32-Jährige über den Wahl-Hamburger vor ihrem Einzeldate. Tatsächlich hält sich der 29-Jährige sehr bedeckt. Im GALA-Interview erklärt Maxim seine Zurückhaltung und sagt: “Ich bin vorsichtig mit meinen Gefühlen.”

GALA: Was war Ihr erster Eindruck von Nadine?
Maxim Sachraj: Ich hatte sie schon durch das Autofenster gesehen und dachte mir gleich: Da steht eine wunderschöne Frau. Man nimmt natürlich erst mal das Äußere wahr. Das hat definitiv gleich gepasst. Ich habe mich dann auch gefreut, auf sie zuzugehen, erste Worte mit ihr zu wechseln. Das war schon ein schönes Gefühl. Da muss selbst ich sagen: Ich war schon etwas aufgeregt.

Wie hat sich dieser Eindruck m Laufe des Kennenlernens verändert?
Sachraj: Der erste positive Eindruck hat sich eigentlich bislang immer weiter bestätigt und verstärkt. Ich habe gemerkt, dass sie locker ist, dass sie als Frau gewisse Charaktereigenschaften mitbringt, die ich nicht oft bei Frauen erlebe: die Coolness, der Witz, ihr Charme und ihr Humor – das sind Eigenschaften, die wichtig sind, um sich weiterhin zu öffnen. Das fällt mir ohnehin immer schwer. Ich bin vorsichtig mit meinen Gefühlen. Bei Nadine habe ich gemerkt, dass ich mich für sie interessiere, dass Sympathie vorhanden ist. Ich habe Lust, sie weiter kennenzulernen.Posting Maxim Sachraj

Sie sagen, Sie sind vorsichtig mit ihren Gefühlen. Warum?
Sachraj: Das ist einfach eine Schutzreaktion. Auch ich habe Angst verletzt zu werden. Wenn man eine Frau in Form einer solchen Show kennenlernt, ist das auch eine besondere Situation. Ich bin vorsichtig, ich weiß ja nicht was noch auf mich zukommt und bin einfach sehr bedacht in dem, was ich tue. 

Nadine hat Ihnen bei ihrem Einzeldate einen Kuss verweigert hat. Was ging da in Ihnen vor?
Sachraj: Das war auf jeden Fall auch ein Stück Euphorie, die dazu gebracht hat, vielleicht ein bisschen zu schnell zu agieren. Aber letztendlich war für mich die Situation im Pool klar: Nadine war kalt, sie hatte gesagt, sie fühle sich in meiner Nähe wohl – deswegen bin ich ihr auch näher gekommen. Sie hatte mir nicht signalisiert, dass ihr das “too much” war. Ich habe sie ganz bewusst nach einem Kuss gefragt. Ich wollte sie nicht direkt küssen, weil ich wusste, in welcher Situation sie steckte. Sie hatte kurz davor Alex geküsst. Deshalb habe ich gefragt, normalerweise tue ich das ja auch nicht, sondern küsse im richtigen Moment.
Ich wollte sie da einfach nicht noch mehr unter Druck setzen. Die Abfuhr war dann halb so schlimm. Ich habe sie in den Arm genommen, ihr einen Kuss auf die Wange gegeben und versuche die nächste Chance zu nutzen.

Auf Instagram haben Sie trotzdem ganz deutlich gemacht: Das passiert Ihnen sonst nie. Klingt nach verletztem Stolz …
Sachraj: Ich glaube, verletzter Stolz sieht anders aus. Andere Männer mag das treffen, ich kann damit umgehen. Wenn ich mich jetzt als verletzten Typen, weinerlich zeigen würde, wäre das nicht ich. Ich bleibe da ganz entspannt und normal und kann mit der Situation gut umgehen. Es wäre auch nicht klug, mit so negativen Energien in das nächste Date oder das nächste Treffen zu gehen. Das konnte ich ganz locker nehmen.

Haben Sie über diesen Moment nochmal gesprochen? Schließlich hat sie mit Daniel Lott kurz darauf einen anderen Mann sogar über Nacht eingeladen. Mit ihm schien es ihr nicht zu viel zu sein. 
Sachraj: Vielleicht war es ihr in dem Augenblick mit mir zu viel. Das wusste in dem Moment nur Nadine. Ich habe ihr mein Interesse gezeigt, aber möglicherweise auch etwas zu schnell agiert. Vielleicht war ihr das zu offensiv. Nadine und Daniel wiederum hatten eine ganz andere Ausgangssituation. Die beiden haben den kompletten Tag miteinander verbracht, hatten ein Abendessen, saßen zusammen auf dem Balkon und haben einfach den ganzen Tag über etwas aufbauen können. Dementsprechend gab es dann einen Kuss und Daniel durfte bei ihr übernachten.

Wie haben Sie reagiert, als sie gemerkt haben, Daniel und Nadine haben die Nacht zusammen verbracht?
Sachraj: Davon hat er uns natürlich auch erzählt. Da muss man als Mann fair bleiben. Was soll ich machen? Soll ich ihm den Kopf abreißen, der letztendlich das gleiche Interesse an einer Frau hat wie ich? Ganz sicher nicht. Da muss man locker bleiben. Ich versuche einfach mit meinem Charakter zu überzeugen. Entscheiden muss dann Nadine.

Hat es zwischen Ihnen überhaupt gefunkt? 
Sachraj: Das Interesse war gleich da. Wir reden hier davon, dass wir vier, fünf Wochen lang die Möglichkeit haben, eine Frau kennenzulernen. Aber eben auch nur über ein Einzeldate, über die Nacht der Rosen und vielleicht noch ein paar Gruppendates. Im reellen Leben läuft sowas natürlich anders ab. Da kann man eine Frau einfach mehrmals die Woche treffen, um sich vernünftig kennenzulernen, wenn es die Zeit zulässt. Das ist natürlich etwas anderes.

Ich habe auch gemerkt, dass Nadine enorm unter Druck steht und auch anderen Jungs Interesse signalisiert. Dementsprechend vorsichtig bin ich jetzt. Ich will nicht nochmal etwas überstürzen, sondern versuche ganz ruhig an die Sache ranzugehen. Ich muss mich nicht verstellen. Ich gehe da immer locker ran.BS-Die Bachelorette 2018: Die schönsten Bilder

Sie sagen schon: Die Situation bei “Die Bachelorette” unterscheidet sich sehr von einem Kennenlernen im “echten Leben”, bei dem beide das Tempo bestimmen. Hier bestimmt nur einer – und schon bald stehen die Home Dates an, in denen Nadine Ihre Familien kennenlernt. Ist sie eine Frau, die auch Sie Ihrer Familie vorstellen würden?
Sachraj: Bei Nadine konnte ich mir gleich vorstellen, sie auch mal meiner Familie vorzustellen. Könnte ich das nicht, würde ich wohl auch vor den Home Dates einen Schlussstrich ziehen. Stand jetzt kann ich sagen, dass ich mir das vorstellen kann. mir ist der Rat meiner Familie auf jeden Fall wichtig.

Nadine hat Ihre Wirkung auf sie als “einschüchternd” bezeichnet. Sie sind Model. Erleben Sie so etwas oft?
Sachraj: Ja, das ging mir schon häufiger so. Meine Ex-Freundin hat immer gesagt: “Einen hübschen Mann hat man nie für sich allein”. Den Spruch musste ich schon häufiger hören. Das sehe ich anders. Wenn ich Interesse an einer Frau habe, wenn ich Gefühle für sie habe, dann ist sie auch die einzige für mich.

Vielleicht sieht man es mir nicht an, aber ich bin auch manchmal von der Situation eingeschüchtert. Ich weiß oft auch nicht, was ich als nächstes sagen soll oder frage mich, war das jetzt richtig, was ich gesagt oder gemacht habe? Was ich damit sagen will: Ich lasse mich nicht in die Model-Schublade stecken. Ganz und gar nicht. Ich suche eine Frau fürs Leben.

Was muss eine Frau mitbringen, um Sie zu faszinieren?
Sachraj: Ich brauche auf jeden Fall eine Frau, die eine gewissen Grad an Intellekt mitbringt. Das tut Nadine. Sie ist schlagfertig und sehr konsequent in ihrem Verhalten. Das hat man nicht zuletzt an unserem Date gesehen: Sie hat mir den Kuss nicht gegeben. Das macht sie für mich ja noch interessanter.

Sie sind einer der ruhigeren Kandidaten – neben einigen sehr polarisierenden Charakteren. Wo sehen Sie Ihre Rolle in der Männervilla?
Sachraj: Ich bin kein Freund der Machtspielchen oder ein Alphatier. Das passt nicht zu mir. Ich bin in der Gruppe neutral, versuche eher zu vermitteln. Ich lasse mich auf kleine Zickereien nicht ein, das ist nur eine Belastung. Wenn die anderen Stress machen, bin ich der Schlichter.Hinter den Kulissen der Kuppelshows

Jennifer Aniston : Diese Worte rissen Justin Theroux zu Boden

Offen wie nie sprach Jennifer Aniston, 49, im Gespräch mit Molly McNearney, 40, der Ehefrau von Moderator Jimmy Kimmel, 50, über ihre gescheiterte Ehe mit Justin Theroux, 47. Wie entschlossen und eisern die Schauspielerin dabei war, soll besonders ihren Ex-Partner erschrocken haben.

Jennifer Aniston bricht die Abmachung 

Eigentlich gab es seit der Trennung im Februar eine klare Abmachung zwischen den beiden Hollywood-Stars: Gründe und Details zum Ehe-Aus sollten privat bleiben und weder Justin noch Jen wollten darüber in der Öffentlichkeit sprechen. Wie das Us-Portal “Radar Online” berichtet, soll das nun plötzliche Statement der 49-Jährigen ein Schock für Justin gewesen sein. Im Interview mit McNearney sagte die ehemalige “Friends”-Darstellerin, dass ihr Herz absolut nicht gebrochen sei. 01: Sie hatte mit Sexismus zu kämpfen – spoton_article_703185

Klare Worte mit denen Justin anscheinend zu kämpfen hat: “Er hatte keine Ahnung und keine Vorwarnung, dass sie dieses Interview geben wird!” Er selbst habe Journalisten sogar verboten, jegliche Fragen über seine Ex-Frau zu stellen, doch Jennifer soll sich anders entschieden haben. “Ihre Entscheidung hat ihm das Herz gebrochen!”, so die Quelle gegenüber dem Online-Magazin. Dabei schickte der Insider auch eine Warnung in Richtung der Schauspielerin – denn immerhin habe auch Justin seine Version der Geschichte. 

Will Justin Theroux zu ihr zurück?

Der soll auch ein halbes Jahr nach dem Ehe-Aus noch unter Liebeskummer leiden, berichtet das US-Portal “Hollywood Life”. Demnach soll der 47-Jährige seine Ex-Frau wahnsinnig vermissen. So berichtet das Online-Portal: “Justin befürchtet, dass er nie wieder eine Frau wie Jennifer findet. Je länger er von ihr getrennt ist, Leute trifft und Single ist, desto mehr wird ihm klar, wie unglaublich es mit ihr war. Sie haben zusammen gelacht, sich gegenseitig glücklich gemacht, hatten viel gemeinsam und ein großartiges Leben.” 

Jen war wundervoll und er vermisst sie wirklich.

Dass sich der New Yorker in den vergangenen Monaten versuchte mit anderen Frauen abzulenken, dürfte bei Jen einen anderen Eindruck hinterlassen haben. Kein Wunder, dass sie sich keine Gedanken mehr um ihren Noch-Ehemann macht. Statt auf die zahlreichen Schlagzeilen über ihr oder sein Liebesleben zu achten, lenke sie sich mit Dingen ab, die wirklich zählen, erzählte sie im Interview mit Molly McNearney: “Ich konzentriere mich lieber auf meine Arbeit, meine Freunde, meine Tiere und darauf, wie wir die Welt zu einem besseren Ort machen können.” Scheint aber ganz so als sei an diesem Ort keinen Platz mehr für ihren Ex. Emma Stone & Justin Theroux: Sie wagen den nächsten Schritt